Val Roseg: unterwegs in einer wunderschönen Berglandschaft

Neulich, an einem schönen Sommertag, war ich im Val Roseg unterwegs und habe die schöne Engadiner Natur bestaunt. Der Weg ins Val Roseg beginnt beim Bahnhof Pontresina und führt entlang des Baches Ova da Roseg ins Tal hinein.





Gestartet bin ich dieses Mal in Samedan. Ich bin mit dem Fahrrad nach Punt Muragl und dann entlang des Flazes nach Pontresina gefahren. Am Anfang des Weges ins Val Roseg, gleich beim Bahnhof, stehen bereits einige Pferdekutschen bereit, um Passagiere ins Tal zu bringen. Mit dem Fahrrad bin ich der Fahrstrasse ins Val Roseg gefolgt. Man kann aber auch gemütlich zu Fuss und zum Beispiel mit Hund ins Tal wandern. Wanderern würde ich aber empfehlen, den Wanderweg zu benutzen, da auf dem Fahrweg viele Fahrradfahrer und Kutschen unterwegs sind. Das Hotel Restaurant Roseg Gletscher erreicht man zu Fuss in etwa 2 Stunden.

Ich habe mich also mit dem Fahrrad auf den Weg gemacht und bin dem eisig-blauen Gletscherbach gefolgt. Der Fahrweg führt meist gemächlich bergauf, abgesehen von einigen steileren Stellen. Etwas weniger anstrengend war es für die vielen E-Bike-Fahrer.

Der Weg führt über Wiesen, Weiden, durch Lärchenwälder, vorbei an Lawinenzügen und entlang des Bergbaches Ova da Roseg. Der Blick auf den Roseggletscher und die Schneeberge (u.a. Piz Sella, Piz Glüschaint) wird immer besser. Zum Teil kann man auch gut Tiere beobachten, wie zum Beispiel Murmeltiere.

An der Stellen, wo man den Bach zum zweiten Mal überquert, öffnet sich das Tal. Der Bach bekommt mehr Platz und man hat eine herrliche Sicht auf die Berge und den Roseggletscher. Hier befindet sich auch das Restaurant Roseg Gletscher mit einer wunderschönen Terrasse.

Von hier aus bin ich zu Fuss noch eine gute Stunde weiter ins Tal gewandert. Folgt man dem Weg auf der rechten Talseite über die Alpwiesen, hat man bald einen noch besseren Blick, denn nun erscheint auch der Tschiervagletscher und der Piz Bernina. Es lohnt sich also, noch ein wenig weiter zu laufen. Der Weg wird dann langsam schmäler und führt immer mehr über Stock und Stein über die Moräne. Auf der anderen Seite erreicht man bald den Lej da Vadret, ein hübscher Bergsee, der zum Verweilen einlädt.

Leider musste ich mich schon bald auf den Rückweg machen, da das Wetter, wie üblich in den Bergen, plötzlich umschlug. Der Rückweg mit dem Fahrrad ging aber schnell und war sehr angenehm, da es nun bergab ging.

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