Vnà – Pra San Peder – Griosch – Hof Zuort – Vnà

Eine Wanderung von Vnà ins Val Sinestra über Pra San Peder nach Griosch und zurück über den Hof Zuort wieder nach Vnà.

 

Unsere Wanderung starten wir am Parkplatz bei der Entsorgungsstelle in Vnà, dem kleinen Dorf, malerisch hoch über Ramosch gelegen. Wie immer ist unser Choclate Labrador Retriever mit dabei.

Der muss gleich nach dem Aussteigen seinen Hundegeschäften nachgehen, und so habe ich kurz Zeit ein Foto von der Aussicht ins Engadin zu schiessen. 

Blick ins Engadin

 



Gleich zu beginn führt uns der Weg durch die obere Dorfstrasse leicht bergan tiefer ins Tal hinein. Ab dem Dorfende wandern wir über einen Feldweg mit Fahrverbot weiter ins Tal hinein. Dieser mündet schon bald in die schmale Fahrstrasse. Parallel zum Fahrweg, ein paar Meter höher am rechten Berghang, befindet sich ein ausgeschilderter Wanderweg. Wir aber entscheiden uns für den Fahrweg. 

Immer diese Fotografiererei

Balou ist voll motiviert und würde am liebsten pausenlos laufen, aber natürlich muss ich zu seinem Leidwesen immer wieder herumstehen und fotografieren. 

Die Abzweigung zum Hof Zuort. Weiter könnte man auch über die berühmte Hängebrücke absteigen in den Talgrund zum nicht weniger berühmten Hotel Val Sinestra.

Der Weg führt uns auf der linken Talseite stetig aufwärts. An der Abzweigung zum Hof Zuort entscheiden wir uns weiter geradeaus zu wandern um über Pra San Peder als Ziel den Weiler Griosch anzusteuern. Auf dem Rückweg werden wir vom Hof Zuort herkommend wieder in diesen Fahrweg einbiegen und der Hund wird am Auslauf vom Brunnen ein Schlammbad geniessen. Aber erst mal müssen wir weiter bergan wandern. An schönen Wiesen, voll von Enzianen, und lichten Wäldern vorbei erreichen wir Pra San Peder.

Enziane soweit das Auge reicht, natürlich kann man die Enziane nur im Frühling geniessen
Die gut ausgebaute Fahrstrasse in einer wunderbaren Landschaft eingebettet
Der kleine Weiler Pra San Peder

Wir wandern weiter dem Fahrweg entlang und erreichen schon bald den Weiler Griosch. Hier hat in den Sommermonaten ein kleines Restaurant geöffnet.
Der kleine Weiler Griosch weit hinten im Val Sinestra

Griosch ist der Wendepunkt unserer Wanderung. Wir müssen den ersten Kilometer über die Wiesen, der Weg dem Bach entlang ist beim letzten Hochwasser beschädigt worden. Da wir nicht über die abenteuerliche halb überspühlte Bretterbrücke wollen, müssen wir wieder ein kleines Stück bergan wandern zu der neu erstellten Brücke über den wilden Bergbach. 

Der wilde Bergbach

Der Weg führt uns nun rechts vom Bach über einen Wanderweg talwärts zum Hof Zuort. Auf der anderen Seite des Wildbaches können wir wunderschöne Erdpyramiden erkennen. Am Hof Zuort liefert sich der Hofhund ein Macho-Geplänkel mit unserem Balou, welches aber schnell beendet werden konnte. Auch hier kann man in der Raststätte einkehren und seinen Hunger und Durst stillen. 

Erdpyramiden
Der Hof Zuort mit seinem Restaurant und schöner Terrasse

Nach dem Hof Zuort führt der Weg noch ein Stück talwärts. Aber bald schon überqueren wir den Bergbach wieder und nun geht es ein schönes Stück bergan zu der oben beschriebenen Abzweigung. Im Ansteig könnten wir jetzt rechts abbiegen zum Hängebrückenweg ins alte Kurhaus Val Sinestra. Wir entscheiden uns auch am Rückweg wieder für den Fahrweg, da es jetzt im Mai noch wenig Verkehr hat. 

Am sonnigen Berghang blüht ein Meer von Löwenzahnblumen

 

Die alte Arve

Müde, aber glücklich treffen wir wieder in Vnà ein. Dank seinem Schlammbad darf Balou noch ein Vollbad in einem Brunnen geniessen. Am Schluss findet ihr wie immer eine Galerie mit allen Bildern dieser herrlichen Wanderung ins Val Sinestra.

Vnà

 

Und da wurde er wieder sauber

 

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